Meine erste Patchwork-Decke

Unsere kleinste Nichte ist mittlerweile schon 8 Monate alt. Vor ihrer Geburt haben wir überlegt, mit was wir sie überraschen könnten. Da ich gerade die ersten zwei Blöcke der 6 Köpfe genäht hatte (und sonst noch nichts an Patchwork), sollte es eine Krabbeldecke werden. Die Wahl des Musters fiel auf eine einfache Quadrat-Anordnung. Als Anleitung diente mir das Tutorial von Pech und Schwefel.

Beim Stoff habe ich auf ein fertiges Patchwork-Stoff-Paket zurückgegriffen, und mir die Quilt-Größe so umgerechnet, dass ich die Quadrate so zuschneide, dass hinterher nichts übrigbleibt. Die Anordnung der Quadrate forderte meinen Ordnungssinn ganz schön, dass keine gleichen Quadrate auch nicht an den Spitzen zusammenstoßen, und natürlich dass es einigermaßen alles gut verteilt ist. Nach etlichem umsortieren hat es mir dann gefallen.

Weiter ging es mit dem zusammen nähen. Erst reihenweise, dann die Nahtzugaben abwechselnd nach rechts und links bügeln, und dann die Reihen zusammen. Es passte erstaunlich gut! Ich glaube, ich hatte damals noch gar keine Wonder-Clips. Das sind kleine Klammern, mit denen man super jede Nahtstelle zusammenklammern kann, so dass beim Nähen hinterher auch alles super passt.

Beim Quilt-Sandwich-Zusammensetzen habe ich mit langen Stecknadeln gearbeitet. Das hat beim Quilten den einen oder anderen Schmerzensschrei ausgelöst, wenn man sich wieder gepiekt hat. Da gibt es definitiv besseres. Für den nächsten Quilt habe ich gebogene Sicherheitsnadeln gekauft, und letzte Tage las ich von der “Micro Stitch” Heftpistole. Die landet direk mal auf meinem Wunschzettel!

Gequiltet habe ich dann im Nahtschatten, immer von der Mitte aus nach außen. Gar nicht so einfach, genau zu treffen! Aber so genau schaut sich das eh keiner an. Auch das Einrollen des Quilts ging ganz gut, damit es auch durch meine damalige kleine W6 passt.

Das Binding wurde komplett mit der Maschine angenäht. Einzig die schräge Verbindungsnaht von Anfang und Ende hat mich einiges an Nerven gekostet. Wie ich es gedreht und gewendet habe, es hatte immer eine Drehung zu viel. Irgendann hat aber auch das dann geklappt.

Am Ende war ich super zufrieden und stolz auf mein Werk. Und das Baby war auch sehr zufrieden!

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