Mug Rugs – Üben auf der neuen Nähmaschine

Ja, was macht man jetzt mit der neuen Maschine. Die 6Köpfe12Blöcke-Sachen sind up to date, und für den Medaillon-Quilt (zeige ich euch auch die Tage mal, einen Ausschnitt seht ihr schon auf dem Bügelbrett-Bild) sind noch ein paar Überlegungen notwendig, und da möchte ich auch nicht direkt mit dem Üben anfangen. Mein Stoff ist da so knapp, großartig viele Versuche habe ich da nicht.

Da es sich zutrug, dass ich einige Tage nach dem Erhalt der Nähmaschine Geburtstag hatte, und wiederum einige Tage danach die Familie zu Kaffee und Kuchen eingeladen hatte, bot es sich an, für die Gäste jeweils einen Mug Rug (Tassenuntersetzer) zu nähen. Die Idee kam übrigens von meinem Mann. Sehr gut!

Also schnappte ich mir meine Restekiste (eigentlich noch ziemlich klein, aber ich war erstaunt, was ich doch daraus machen konnte). Jeder sollte anders sein, und so wurden munter Streifen in verschiedenen Arten und Weisen aneinandergenäht, und auch ein wenig Appliziert. Außerdem musste ich natürlich auch die Schriften ausprobieren. Die Hexagon-Blume hatte ich im Sommer mal handgenäht, aber ich muss leider sagen, dass mich das Hexie-Fieber bisher nicht angesteckt hat. Dann kam das Quilten, wo ich diverse Freihand-Muster geübt habe. Nach der Feststellung, dass ich bei der Stoff- und Vlies-Zusammenstellung die Fadenspannung etwas höher drehen musste, sah dann auch die Rückseite passabel aus.

Das Binding ist komplett mit der Maschine gemacht, wobei ich ab dem zweiten MugRug nur noch den Stoff auf der Vorderseite angenäht habe, und dann auf der anderen Seite Pi mal Auge umgefaltet und festgeklammert habe. Ohne irgendwas vorher gefaltet oder gebügelt zu haben. Das Zusammentreffen der beiden Streifen grob überlappend abgeschnitten, eine Seite etwas umgefaltet, die andere Seite dazwischen gesteckt. Auch ohne Zusammennähen, das wird dann beim zweiten Nähen mit fixiert. Würde ich bei einem großen Quilt nicht machen, aber für die paar schnellen MugRugs war es optimal. Dann fix im Nahtschatten auf der Vorderseite genäht, damit die umgeklappte Rückseite fixiert, und fertig war das ganze.

Die Beschenkten haben sich natürlich sehr gefreut, und die Tassenteppiche werden fleißig genutzt.

  

 

 

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