Patchwork-Backgammon

Ich brauchte ein Geschenk für eine Backgammon-Spielerin. Da lag es doch nahe, ein Spielbrett zu patchen. Ein bisschen Internet-Recherche hat mich auf diese FPP-Vorlage gebracht. Die Größe schien mir passend, und ein schön buntes Stoffpaket war auch schnell ausgesucht. Es sollte nicht klassisch hell-dunkel werden, sondern richtig farbenfroh. Los ging es im Akkord, einen Haufen Trapeze schneiden, und die vier Quadranten nähen.

Anlegen, feststecken, nähen, bügeln, trimmen. Und am Ende das Papier entfernen.

Ein passender Zwischenstreifen war auch schnell eingenäht, hier schon mit dem Bindung-Stoff als Test.

Als nächstes kam die Frage, wie gequiltet werden soll. Meine bisherigen Quiltversuche beschränkten sich auf im Nahtschatten quilten, und wenige gerade Muster auf Mug-Rugs. Dann hat mich aber doch der Ehrgeiz gepackt, und ich habe es noch einmal mit Freihand-Quilten versucht. Ein weiteres YouTube-Video gab den Hinweis, nur die Stichlänge auf 0 zu stellen, aber wenn der Transporteur nicht versenkt werden kann, ist das eben so. Ich hatte vorher versucht, noch eine Abdeckplatte auf die Stichplatte zu legen, aber da wurde das ganze zu hoch, und es ging nichts. Also bei meiner W6 1235 die Stichlänge auf 0, einen Freihandquiltfuß montiert (so einer, der nach jedem Stich ein bisschen hochgehoben wird), und los gings. Auf einem Probestück erst ein paar Mäander genäht, und es klappte. Dann suchte ich nach Quiltmustern, und stolperte über Lori Kennedy. Da entschied ich mich recht schnell für ihre “Dots and Daisies”. Freihand, aber trotzdem noch recht symmetrisch. Ein weiteres Probestück folgte, und dann ging es ans eingemachte. Quiltsandwich aus Top, Thermolam und einem recht groben blauen Stoff vom Möbelschweden zusammengesteckt, und mit wenig Markierungen wurde gequiltet. Und es wurde toll!

Das Binding (mein zweites überhaupt 😉 ) habe ich vorne mit der Maschine genäht, und hinten dann per Hand. Mein Mann hat Steine (aus einer alten Gardinenstange) zugesägt, ich habe Holzwürfel im Bastelladen besorgt, und mein Mann hat dann alles in passenden Farben lackiert. Die Zahlen auf die Würfel habe ich später noch mit dem Brennpeter gebrannt. Ein Säckchen war dann auch noch schnell genäht für die Steine.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.